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Zu Gast im nächsten Salon
Dr. Steffen Skudelny
Dr. Steffen Skudelny – Vorstand Deutsche Stiftung Denkmalschutz.
Dr. Steffen Skudelny ist seit März 2017 geschäftsführender Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und verantwortet dort den ideellen Geschäftsbereich. Seit Januar 2026 lenkt er die Geschicke der Stiftung gemeinsam mit Dr. Juliane Parys.
Die 1985 gegründete Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist die größte private Initiative für Denkmalpflege in Deutschland – eine unabhängige, gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Bonn, die sich bundesweit für den Erhalt bedrohter Baudenkmale einsetzt. Finanziert allein durch Spenden ihrer Förderer, hat sie seit ihrer Gründung über 7.500 Denkmale unterstützt und dafür mehr als drei Viertel Milliarden Euro eingesetzt. Neben der direkten Denkmalförderung engagiert sich die Stiftung in der Bewusstseinsbildung – etwa mit dem Magazin „Monumente“, der DenkmalAkademie, den Jugendbauhütten und der bundesweiten Aktion „Tag des offenen Denkmals“, die jährlich rund vier Millionen Menschen erreicht.
Im Mittelpunkt des Abends steht das European Heritage Project: Darüber tauschen sich Dr. Skudelny und Prof. Löw aus und beleuchten dabei, welche Rolle private Denkmalschutzorganisationen für den Erhalt europäischen Kulturerbes spielen – und was das für den Denkmalschutz in Deutschland heute bedeutet. Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch.
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Über den Salon
Im Salon Seinsheim herrscht ein streitbarer Austausch in geselliger Runde. Er findet regelmäßig im Palais Seinsheim zu verschiedenen Themen statt. Kultur, Religion, Unternehmertum – hier treffen unterschiedliche Perspektiven in anregenden Gesprächen aufeinander. Wir laden regelmäßig Experten ein, um im Dialog auf dem Panel und im Anschluss bei Sekt und Häppchen persönlich auszutauschen.
Über Seinsheim
Der Salon verdankt seinen Namen dem Palais Seinsheim, gelegen im historischen Zentrum Münchens.
Das Palais wurde 1764 im Kreuzviertel erbaut – einem Viertel, das damals als Wohn- und Repräsentationsort des bayerischen Adels galt. Es diente als Stadtresidenz von Graf Joseph Franz Maria von Seinsheim, einem bayerischen Minister und Präsidenten der Akademie der Wissenschaften. Bereits zu seiner Zeit war das Palais ein Ort des Austauschs: Der Graf lud regelmäßig zu Zusammenkünften ein, bei denen politische, wissenschaftliche und kulturelle Themen besprochen wurden.
Zu den Gästen zählten unter anderem Wolfgang Amadeus Mozart, der 1780 hier verweilte, sowie Christian Friedrich Daniel Schubart. Damit steht das Palais Seinsheim in einer Tradition als Ort geistiger Begegnung und lebendiger Diskussion.
Wie viele Gebäude des Kreuzviertels wechselte auch das Palais im Laufe der Zeit mehrfach den Besitzer und ging schließlich in Bankbesitz über. Seit 1984 hatte der Bayerische Städtetag hier seinen Sitz. Im Jahr 2025 wurde das Gebäude von meinem Family Office erworben und erneut als Ort des Austauschs belebt – in Anknüpfung an seine ursprüngliche Funktion.